Dienstag, Mai 06, 2008

Urlaub

Das schöne vor einem Urlaub ist die Vorfreude, das blödeste wohl die ganze Packerei. Die letzte Maschine Wäsche läuft morgen, damit ich Donnerstag noch alles bügeln kann und Freitag in die Koffer verfrachten kann.

Kann mir mal jemand erklären, warum das Kind ausgerechnet jetzt so wachsen muss, dass bis auf 3 Hosen wirklich alle zu kurz sind? 3 Hosen für 10 Tage, das könnte eng werden ;-)

Noch 3 Tage und dann geht es los. Bis dahin muss noch ein Geburtstag gefeiert werden, eine Klausur geschrieben werden, einmal kurz Baby gucken, arbeiten ganz nebenbei auch noch und natürlich noch die Wäsche und der ganze restliche Haushaltskrams. Hab ich schon erwähnt, dass bügeln zu meinen Hassaufgaben Nr 1 gehört? Wobei, wenn ich es mir recht überlege teilen sich bügeln und Fenster putzen den ersten Platz. Deswegen wird nach dem Urlaub auch ein Fensterputzer engagiert. Da bin ich diese Jahr mal ganz die verwöhnte Hausfrau...

Freitag, Mai 02, 2008

Kreditkarten

Wenn Du abends um 17 Uhr einen Anruf von Deiner Hausbank bekommst und die Dame Dich dann auch noch fragt, ob Du gestern zufällig in den USA gewesen bist, solltest Du hellhörig werden. Auf mein verneinen, folgte die Aussage, dass es sich dann wohl um Kreditkartenbetrug handeln würde. Für über 1000 Euro wurde über meine Kreditkarte in den USA eingekauft. Irgendwie wurden meine Daten geklaut. Ich bin sehr, sehr dankbar, dass diese Dame so schnell geschaltet hat und der Schaden nun abgewendet werden kann.

Montag, April 14, 2008

Läuse 2. Teil

Nachdem wir alle Kuscheltiere, Puppen, Puppenklamotten, Ersatzklamotten, Malkittel etc. pp. gewaschen hatten und der Teppich mit einem Schaumreiniger gereinigt wurde, rief mich heute morgen die Mutter des Mädchens an, weswegen wir den ganzen Aufstand betrieben haben. Als nach dem shamponieren und auskämmen mit einem Nissenkamm die "Nissen" immer noch nicht abgingen, ist sie mit ihrer Tochter nochmals zum Arzt gefahren. Dort wurden dann die "Nissen" als Schuppenflechte diagnostiziert. Ich finde es einfach nur unglaublich. Warum kann ein Mediziner Läuse nicht von Schuppenflechte unterscheiden? Wie auch immer, der ganze Aufwand, die zig Telefonate, die ganze Reinigungsaktion, alles war völlig unnötig. Immerhin haben wir jetzt den kompletten Raum grundgereinigt, das hat ja auch was gutes.

Dienstag, April 08, 2008

Läuse

Es gibt Dinge die braucht einfach kein Mensch und dazu zählen definitiv Läuse. Nein, nicht bei uns aber eines meiner Spielkreiskinder hat es erwischt. So ging das Theater dann ab heute mittag los, als ich davon erfahren habe. Erst mal wurde alle Kuscheldecken und Kissen in Säcken luftdicht verpackt. Danach waren alle Puppen und sämtliche Puppenklamotten dran, ebenso sämtliche Sofa- und Stuhlbezüge und auch alle Ersatzklamotten wurden luftdicht verpackt. Insgesamt waren es 6 große Säcke, die jetzt in der Abstellkammer warten müssen, bis die Läuse nicht mehr genug Sauerstoff bekommen. Ein Problem stellt jetzt noch der Teppich dar, der leider in den gesamten Räumlichkeiten verlegt wurde. Morgen oder übermorgen habe ich dann das Vergnügen diesen mit einem Dampfreiniger zu reinigen. Für diese Woche bleibt der Spielkreis also geschlossen. Das brachte mir eine weitere Nachmittagsbeschäftigung ein, nämlich die, alle Eltern zu informieren. Habe ich schon erwähnt, dass seit dem ich davon erfahren habe, es mich am gesamten Körper juckt. Was die Psyche doch so alles bewirken kann ;-)

Samstag, April 05, 2008

Glucke

Als die Erzieherin mir vor 2 Wochen einen Zettel mit der Einladung zum Schlafmützenfest in die Hand drückte, dachte ich noch, dass macht Elina nie. Als aber ihre beste Freundin auch unbedingt im Kindergarten schlafen wollte, wollte sie natürlich auch. Ich habe ihr zig mal erklärt, dass ich sie dort hin bringe, sie abends zusammen essen und anschließen eine Nachtwanderung durch den Ort machen und dann alle Kinder in einem Raum übernachten. Sie war trotzdem überzeugt davon, dass sie im Kindergarten schlafen möchte.

Auch am Freitag habe ich ihr nochmal den genauen Ablauf erklärt, sie war immer noch wild entschlossen. Nun gut dachte ich, dann probieren wir es eben. Also packten wir ihr kleines Köfferchen, eine Matratze und einen Schlafsack ein und marschierten in Richtung Kindergarten. Da war ein riesiges Durcheinander von aufgeregten Kindern und vielen Eltern. Elina marschierte direkt neben ihre Freundin und platzierte dort ihre Matratze und ihren Schlafsack. Nachdem alles aufgebaut war, hat sie uns fröhlich verabschiedet und uns hinter her gewunken.

Der Glucke in mir wurde ganz anders. Das Kind bei der Oma schlafen zu lassen ist ja eine Sache aber im Kindergarten das ist irgendwie eine andere Liga. Tausend Dinge gingen mir durch den Kopf. Als wir dann beim Essen saßen, schaute ich permanent auf mein Handy und auch Nachts war ich zig mal wach. Aber das Handy klingelte nicht, die ganze Nacht nicht und auch am nächsten Morgen nicht.

Um 9.30 Uhr holten wir sie wieder ab im Kindergarten. Sie hatten viel Spaß und erzählte den ganzen Vormittag von der Nachtwanderung, vom Abendessen, vom Frühstück, davon, dass sie mit ihrer Freundin bis spät in die Nacht die restliche Gruppe unterhalten haben, obwohl alle schon schlafen wollten. Ich bin stolz auf sie, dass sie wirklich eine ganze Nacht alleine im Kindergarten geschlafen hat. Auch wenn, der Glucke in mir jetzt so richtig bewußt geworden ist, wie groß und selbständig unsere Kleine doch schon geworden ist.

Mittwoch, April 02, 2008

Telefonwarteschleifen

Wenn ich jetzt noch einmal so eine dämliche Warteschleifemusik zu hören bekomme schreie ich.

Nachdem der Aufhebungsvertrag unterschrieben ist, tauchen neue wichtige Fragen auf:

- arbeitlos melden, oder nicht?
- Wie läuft die Rentenversicherung weiter?
- Was mache ich mit der Krankenkasse?

Fragen über Fragen und zig verschiedene Stellen, die eine Antwort geben könnten. Bund für Familie, Arbeitsagentur, Rentenversicherung, Kranknenkasse und immer und immer wieder diese dämliche Warteschleifenmusik....

Montag, März 31, 2008

vorbei

Jetzt ist es entgültig vorbei das Arbeitsdrama. Heute habe ich meinen Betriebsausweis abgeben. Ein sehr komisches Gefühl, zu wissen, dass man zum letzten Mal das Bürogebäude betritt. Als ich draußen stand, kamen dann auch die Tränen. Jetzt ist es vorbei, entgültig.