Nun ja, ich gebs ja zu, ich fahre äußerst ungern und auch entsprechend selten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir haben uns heute mittag aber überlegt, dass es doch nett wäre über den Wiesbadener Weihnachtsmarkt zu schlendern. Da aber erstens die Parkhäuser dort immer überfüllt und auch ziemlich teuer sind und wir zweitens ja auch ein oder zwei Glühwein trinken wollten, fuhren wir also mit dem Bus. Die Hinfahrt klappte erstaunlich gut.
Ich liebe Weihnachtsmärkte. Einfach durch die Stände stöbern, die Weihnachtsklänge und -düfte genießen. Für mich mit das schönste an der Vorweihnachtszeit.
Auf dem Rückweg fing es schon damit an, dass der Bus nicht von der Haltestelle zurück fuhr, an der wir ausgestiegen sind. Nach einigem rumfragen und einem 5 minutigem Fußweg fanden wir eine Haltestelle an der zwar nicht der gleiche Bus fuhr mit dem wir hin gefahren sind aber immerhin sollte der Bus in unserem Ort halten. Sollte er, tat er aber nicht. Ein Ort vorher war nämlich Enthaltestelle. Der nächste Bus, der eine Stunde später fuhr, wäre wieder bis zu uns gefahren. Tja, da standen wir nun und hatte alles andere als Lust eine Stunde in der Kälte auf den Bus zu warten. Also liefen wir los. Von Ort A zu Ort B immer am Feldrand lang, gute 20 Minuten. Für die öffentlichen bin ich wirklich nicht geschaffen. Also das nächste mal doch lieber das Auto. Zum Glück waren wir ohne Elina unterwegs, das wäre dann alles andere als ein Spaß gewesen.
Freitag, November 30, 2007
Mittwoch, November 28, 2007
Arbeiten oder das Drama nimmt seinen Lauf
Gestern mal wieder die Nummer meines Arbeitgebers auf dem Telefondisplay. Erst dachte ich ja, es wäre der weibliche Vorstand (btw: gibt es einen weiblichen Begriff dafür? *grübel*) mit dem mir ja ein Gespräch angekündigt wurde, es stellte sich aber als die Nummer des Betriebsrates heraus. Er wollte mal vorfühlen, ob ich denn wieder kommen wollte und wann und mit wievielen Stunden. Schweigen meinerseits, weil ich mir doch etwas verar... vorkam, die gleichen Fragen nochmals gestellt zu bekommen, die ich vor einer Woche dem werten Herrn Personalleiter schon mal beantwortet hatte, die in mittlerweile 3! Anträgen auf Teilzeit schriftlich hinterlegt sind und die ich auch den diversen früheren Personalleitern schon zig mal beanwortet hatte. Entsprechend fiel dann auch meine Antwort aus. Nun denn, er wußte wohl nur von dem letzten Antrag aber wohl auch nicht was drin steht. Wie auch immer, ich beantwortete also alle Fragen zum xten mal. Er versicherte mir, dass er die Geschichte jetzt antreiben will. Ich bin schwer gespannt und immer wieder aufs Neue begeistert, wie unorganisiert dieser Laden eigentlich ist. Mittlerweile könnte ich echt ein ganzes Buch mit der Story füllen. Was ich aber echt nicht verstehe ist, warum sich plötzlich der Betriebsrat einmischt, da ist doch irgend etwas oberfaul. Die treten doch nicht bei einem normalen Teilzeitantrag in Erscheinung.
windelfrei
Jetzt hat sie auch die letzte Hürde in Sachen Sachen trocken werden genommen. Seit zwei Tagen trägt Elina auch nachts keine Windel mehr. Tagsüber klappt das ja jetzt schon ziemlich lange super gut aber nachts hatte ich ehrlich gesagt die ganze Zeit noch Angst, zig mal das Bett neu beziehen zu müssen. Es klappt aber ohne Probleme, sie geht sogar alleine aufs Klo wenn sie tatsächlich mal nachts muss.
Freitag, November 23, 2007
Ostern?
Heute mittag beim Einkaufen, dachte ich ich höre nicht richtig, als Elina unbedingt Ostereier kaufen wollte. Nachdem ich mich dann von ihr zu dem Regal habe zerren lassen, traute ich aber meinen Augen nicht. Da lagen doch tatsächlich 5 Schachteln mit bunten Ostereiern. Das übertrifft ja echt alles, noch vor Weihnachten schon die Ostereier zu verkaufen.
Kasperletheater
Gestern waren wir zum ersten mal im Kasperletheater. Elina bekam ganz große Augen, als sie den Saal mit den vielen kleinen Kinderstühlchen sah. Allein dort sitzen bleiben wollte sie aber dann doch nicht. Als das Licht ausging wollte sie erst mal wieder nach Hause, das ganz war ihr dann wohl doch unheimlich. Als es dann aber losging war sie völlig gebannt von dem Puppenspiel. Meine Tochter, die es normalerweise keine 5 Minuten auf irgend einem Stuhl hält, hat eine geschlagene Stunde ganz brav auf meinem Schoß gesessen und völlig fasziniert die Geschichte verfolgt. Das Ganze hat sie offenbar sehr beeindruckt, zumindest hat sie noch heute morgen die ganze Geschichte haarklein erzählt.
Eau de toilette
Da bekommt der Begriff eau de toilette doch gleich eine tiefere Bedeutung, wenn das Flakon beim Putzen von der Ablage über der Toilette in selbige fällt *grmpf*
Donnerstag, November 22, 2007
Befremdlich
Ich muss ja sagen, dass ich eigentlich eher von der Leben und Leben lassen Fraktion bin aber wenn eine Mutter während der Musikstunde ihr mind. 2 Jahre altes Kind anfängt zu stillen, finde ich das dann doch etwas befremdlich.
Kryptik oder so ähnlich
Dank Xing, weiß ich jetzt auch warum der werte Herr Personalleiter mich überhaupt angerufen hat. Hätte der Gute ja auch gleich sagen können worum es geht. Das hätte das Gespräch wesentlich vereinfacht. Aber was will man von denen erwarten, in Kryptik waren sie schon immer die Helden. Ich bin gespannt wann sie mit der Sprache rausrücken bzw. wie lange wir noch dieses "nette" Versteck-Spielchen spielen.
Dienstag, November 20, 2007
Arbeiten die xte
Nachdem ich geistig, seelisch und moralisch endlich damit abgeschlossen hatte, mir einen neuen Weg gesucht habe und den auch schon kurz vorm Umsetzten war, rief gestern mal wieder der Personalchef meiner alten Firma an. Der dritte oder vierte in 3 Jahren - ich habe aufgehört zu zählen. Er fragte mich ob mir bewußt wäre, dass Event Management auch arbeiten am Abend bzw. bis in die Nacht bedeuten würde. Ich dachte ich höre nicht richtig. Ich erklärte dem guten Mann, dass ich über 6 Jahre Erfahrung im Eventbereich besitze und durchaus schon mehr wie eine Abendveranstaltung organisiert hätte. Daraufhin erklärte er mir, dass es in Teilzeit ja alles äußerst schwierig wäre. Ich war es eigentlich leid, aber erzählte ihm, dass ich in meinem Team damals sogar zwei Teilzeitkräfte hatte und das dies ohne irgend welche Problem ging. Er druckste rum und wollte sich mit dem entsprechenden Vorstand besprechen. Das dauert wahrscheinlich wieder Monate, bevor ich dort eine Audienz bekomme. Der Gute erklärte mir dann noch, dass er den Posten erst seit kurzen inne hätte und mit meinem Fall jetzt nicht 100%ig vertraut wäre. Beim besten Willen, lese ich doch zumindest mal die Personalakte bevor ich solch ein Gespräch führe. Na ja aber was will ich von dem Laden erwarten. Wie auch immer es ärgert mich, dass ich mich seit gestern abend schon wieder darüber ärgere. Diese selten dämlich Art, einem Aussagen zu entlocken, die dazu führen könnten, dass sie ohne weiteres den Antrag ablehnen könnten. Mit mir nicht mehr, echt nicht. Ich bin es soooo leid, dass kann ich gar nicht mehr in Worte fassen.
Sonntag, November 18, 2007
Wellness
Hach, was war das schön von Freitag abend bis heute mittag war ich mit einer Freundin auf einem Wellnesswochende. Am Freitag haben wir nur das wirklich phantastische 4-Gang-Menü genossen und es uns einfach gut gehen lassen. Am Samstag dann eine Gesichtsbehandlung und eine Algenpackung - ja, das riecht genauso wie es klingt. Ansonsten haben wir uns kaum von unserer Liege erhoben. Viel gelesen habe ich endlich mal wieder. Für mich gibt es nichts entspannenderes als ein gutes Buch - eintauchen und die Welt um einen rum vergessen. Abends sind wir dann noch bei sehr dichtem Nebel im beheizten Aussenpol geschwommen, dass hatte irgendwie eine ganz eigene und besondere Atmosphäre. Danach wieder schlemmen und die Feststellung, dass nichts tun unheimlich müde machen kann. Heute morgen dann noch eine herrliche Massage und ein ausgedehntes Frühstück und dann ging es auch schon wieder in Richtung Heimat. Herrlich war es, einfach schön mal wieder nur an sich denken zu müsssen.
Mittwoch, November 14, 2007
Leichter
So eine fette Erkältung hat auch seine Vorteile - ich bin jetzt ganze 2 kg leichter. Die Hosen gehen wieder ohne Gezerre zu.
Dienstag, November 13, 2007
krank
Seit letzten Mittwoch hat mich eine Erklältung so richtig heftig erwischt. 3 Tage lag ich nur im Bett und dann höllische Halsschmerzen. 2 Arztbesuche brachten irgendwie rein gar nichts, außer der Erkenntnis bis Mittwoch mit dem Antibiotika zu warten. Erst die Heilpraktikerin gestern verbrachte wahre Wunder. Heute ist der erste Tag ohne Halsschmerzen, zwar immer noch ohne Stimme und mit Triefnase aber dafür nicht mehr ganz so abgeschlagen wie die letzten Tage. Ich hoffe das es jetzt endlich aufwärts geht, ich will doch am Wochenende mein Wellness-Wochenede ohne Mann und Kind genießen.
Während des krank seins waren wir beim Fotografen und haben die Weihnachtsgeschenke für die Verwandschaft in Auftrag gegeben. Ich bin schwer gespannt wie diese Bilder aussehen - wobei ich ja meinen halben Make-up-Vorrat auf meinem Gesicht verteilt habe.
Tja und dann war da ja auch noch der Laternenumzug am Sonntag. Elina hat den ganzen Weg fleißig gesungen. Ihre Laterne wollte sie aber partout nicht tragen und der St. Martin auf dem Pferd war ihr auch nicht ganz geheuer.
So, ich hoffe morgen schaffe ich es dann auch endlich einkaufen zu gehen und ein bischen das Chaos hier zu lichten. Ohne meine Schwiegermutter, die bis aufs Wochenende jeden Tag hier war und mit Elina gespielt hat, wäre ich wirklich komplett aufgeschmissen gewesen.
Während des krank seins waren wir beim Fotografen und haben die Weihnachtsgeschenke für die Verwandschaft in Auftrag gegeben. Ich bin schwer gespannt wie diese Bilder aussehen - wobei ich ja meinen halben Make-up-Vorrat auf meinem Gesicht verteilt habe.
Tja und dann war da ja auch noch der Laternenumzug am Sonntag. Elina hat den ganzen Weg fleißig gesungen. Ihre Laterne wollte sie aber partout nicht tragen und der St. Martin auf dem Pferd war ihr auch nicht ganz geheuer.
So, ich hoffe morgen schaffe ich es dann auch endlich einkaufen zu gehen und ein bischen das Chaos hier zu lichten. Ohne meine Schwiegermutter, die bis aufs Wochenende jeden Tag hier war und mit Elina gespielt hat, wäre ich wirklich komplett aufgeschmissen gewesen.
Samstag, November 03, 2007
ausgepottert
Gestern nachmittag um 17 Uhr hatte ich den letzten Potter durch. Habe ich schon erwähnt, dass ich Bücher hasse die kein wirkliches Ende haben? Da liest man 7 Bücher und findet alle spannend und fesselnd. Das letzte Buch ist schon irgendwie von Anfang an nicht wie die letzten, irgendwie viel grausamer und heftiger aber dann der Schluß, mit so vielen offenen Stellen. Schade eigentlich. Obwohl das natürlich Platz läßt um einen Nachfolger zu schreiben. Vielleicht nicht einen echten Potter aber einen über die lieben Kleinen. Eigentlich lese ich ja immer die letzte Seite zuerst, weil ich nichts mehr hasse, wie Bücher mit offenem Ende. Das habe ich auch beim Potter getan, aber ich wollte ihn trotzdem lesen, eben weil es ein Potter war und weil die letzten mich so in den Bann zogen. *grmpf*
Bilanz
Einge wenige klicks pro Tag, witzigerweise zwei Bewerbungen aber leider kein einziger Auftrag, noch nicht mal eine Anfrage. Jede Menge Werbung, jede Menge Herzblut, jede Menge Energie. Gestern die Gewerbeabmeldung - ohne Trauer, ohne Wut, ohne Tränen. Ein Versuch war es wert. Die Idee war gut, zweifellos aber die Konkurenz zu groß und der Markt zu klein. Das wußte ich vorher aber ein Versuch war es wert. Deswegen auch keine Tränen, weil ich mir nicht vorwerfen kann, dass ich es nicht versucht hätte.
Jetzt geht es weiter in eine komplett andere Richtung. Vielleicht, hoffentlich, diesmal die richtige Entscheidung. Der Weg nach dem Erziehungsurlaub zurück, den gibt es für mich ja leider nicht. Wobei ich es heute noch nicht mal mehr unebdingt als "leider" bezeichnen möchte. Vielleicht habe ich das gebraucht, diesen krassen Bruch um rauszufinden, was ich wirklich will, was wirklich wichtig ist.
Jetzt geht es weiter in eine komplett andere Richtung. Vielleicht, hoffentlich, diesmal die richtige Entscheidung. Der Weg nach dem Erziehungsurlaub zurück, den gibt es für mich ja leider nicht. Wobei ich es heute noch nicht mal mehr unebdingt als "leider" bezeichnen möchte. Vielleicht habe ich das gebraucht, diesen krassen Bruch um rauszufinden, was ich wirklich will, was wirklich wichtig ist.
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