Dienstag, Januar 22, 2008
Buchstaben
Elina zeigt beim Mittagessen auf die Ketchup-Flasche und sagt "Da ist ein T". Ich dachte erst ich hätte mich verhört aber sie zog die Flasche näher zu sich und zeigte auf das "T". Weiter ging es mit "Da ist ein "o" und ein "m". Wir haben noch nie bewußt mit ihr Buchstaben geübt. Sie hat zwar so einen Lernlaptop aber damit hat sie sich auch noch nicht wirklich intentsiv beschäftigt. Dieses Kind erstaunt mich immer wieder aufs Neue.
Sonntag, Januar 20, 2008
Mittagsschlaf
Elina sollte Mittagsschlaf machen. Ich wunderte mich schon warum es nach 3 Minuten schon so still im Zimmer ist. Normalerweise kommt sie gefühlte 100 mal rausgerannt und beteuert, dass sie so gar nicht müde ist. Sie kam nach 10 Minuten ganz stolz aus ihrem Zimmer und hielt mir voller Stolz ihren Hundi hin, den sie mit mind. 20 Haarklämmerchen verziert hatte. Nachdem ich ausgiebig das Kunstwerk bewundert hatte, fragte ich sie ob sie denn nicht schlafen will. Sie schaute mich mit großen Augen an und teilte mit, dass sie dass ja ganz vergessen hätte. Verschwand ohne Gemecker in ihrem Zimmer und war innerhalb von Minuten eingeschlafen. Sachen gibts...
Dienstag, Januar 15, 2008
News von der Arbeitsfront
Tja, eigentlich hatte ich Ende letzter Woche abgeschlossen mit der Firma. Irgendwie ging es mir die ganze Woche mies und ich wußte nicht so recht warum. Dann klingelte Freitag morgen das Telefon - der Personalleiter. Immerhin noch der selbe wie beim letzten Telefonat, dass ist ja auch schon mal ein Fortschritt *ironieoff* Er berichtete mir das es jetzt eine Möglichkeit gäbe, er aber nicht genau wüßte worum es sich handelt und ich doch mal im Vorstandssekretariat anrufen soll. Einen Anruf später war ich um einen Termin direkt beim Vorstand reicher.
Das Gespräch fand gestern statt. Ich wunderte mich über mich selbst, wie gelassen ich war. Innerlich habe ich wahrscheinlich sowieso schon abgeschlossen. Die Stelle wäre zum 1.2., also in zwei Wochen sollte ich anfangen. Auf meinen Einwand, dass das vielleicht evtl. etwas sehr kurzfristig wäre und ich ab dem Zeitpunkt noch keine Kinderbetreuung habe, folgte ein, dann müssen sie das irgendwie im Kindergarten möglich machen. Nein, mache ich ganz sicher nicht. Bei aller Liebe, der Antrag läuft seit September, da sehe ich es partout nicht ein, warum ich jetzt innerhalb von zwei Wochen mich verbiegen soll, für eine Stelle die überhaupt nicht in meinem vorherigen Aufgabengebiet liegt. Der Knaller des ganzen war eigentlich nur noch die Tatsache, dass die Stelle auch nur für 3-6 Monate wäre und danach müsste man dann weiter sehen. Da habe ich keine Lust zu, das ganze Theater dann in einem halben Jahr nochmal mit zu machen. Ich weiß ja, dass er dafür auch nichts kann und das er sehr bemüht ist aber das hilft mir auch nicht weiter. Im Endeffekt war für mich klar, dass es für mich in dieser Firma keine Zukunft mehr gibt. Das mag jetzt bescheuert klingen aber seit gestern abend geht es mir wieder wesentlich besser. Der Druck ist weg und eine Entscheidung ist getroffen. Ich lasse mich nicht mehr verheizen und ich nehme auch nicht irgend eine Stelle an, nur damit ich wieder einen Fuß in der Tür habe. Das Thema ist für mich durch. Ich bin gespannt, wie sie weiter vorgehen werden aber die Entscheidung ist klar.
Und kaum schlägt die eine Tür zu, öffnet sich eine andere. Wenn Elina in den Kindergarten geht, werde ich den Spielkreis übernehmen. Warum soll ich nicht das tun, was ich die letzten 3 Jahre rund um die Uhr getan habe? Nebenbei eine neue Ausbildung und endlich wieder eine Richtung in die es gehen könnte. Kein hätte, wäre, wenn, evtl. vielleicht mehr.
Das Gespräch fand gestern statt. Ich wunderte mich über mich selbst, wie gelassen ich war. Innerlich habe ich wahrscheinlich sowieso schon abgeschlossen. Die Stelle wäre zum 1.2., also in zwei Wochen sollte ich anfangen. Auf meinen Einwand, dass das vielleicht evtl. etwas sehr kurzfristig wäre und ich ab dem Zeitpunkt noch keine Kinderbetreuung habe, folgte ein, dann müssen sie das irgendwie im Kindergarten möglich machen. Nein, mache ich ganz sicher nicht. Bei aller Liebe, der Antrag läuft seit September, da sehe ich es partout nicht ein, warum ich jetzt innerhalb von zwei Wochen mich verbiegen soll, für eine Stelle die überhaupt nicht in meinem vorherigen Aufgabengebiet liegt. Der Knaller des ganzen war eigentlich nur noch die Tatsache, dass die Stelle auch nur für 3-6 Monate wäre und danach müsste man dann weiter sehen. Da habe ich keine Lust zu, das ganze Theater dann in einem halben Jahr nochmal mit zu machen. Ich weiß ja, dass er dafür auch nichts kann und das er sehr bemüht ist aber das hilft mir auch nicht weiter. Im Endeffekt war für mich klar, dass es für mich in dieser Firma keine Zukunft mehr gibt. Das mag jetzt bescheuert klingen aber seit gestern abend geht es mir wieder wesentlich besser. Der Druck ist weg und eine Entscheidung ist getroffen. Ich lasse mich nicht mehr verheizen und ich nehme auch nicht irgend eine Stelle an, nur damit ich wieder einen Fuß in der Tür habe. Das Thema ist für mich durch. Ich bin gespannt, wie sie weiter vorgehen werden aber die Entscheidung ist klar.
Und kaum schlägt die eine Tür zu, öffnet sich eine andere. Wenn Elina in den Kindergarten geht, werde ich den Spielkreis übernehmen. Warum soll ich nicht das tun, was ich die letzten 3 Jahre rund um die Uhr getan habe? Nebenbei eine neue Ausbildung und endlich wieder eine Richtung in die es gehen könnte. Kein hätte, wäre, wenn, evtl. vielleicht mehr.
Dienstag, Januar 08, 2008
Rastlos
Irgendwie dachte ich, dass ich bis Ende des Jahres endlich eine Entscheidung hierzu hätte. Irgendwie hatte ich gehofft, dass ich doch im März schon etwas neues starten kann. Dem war natürlich nicht so. Jeden Tag renne ich zum Briefkasten und hoffe auf einen Brief, in dem sie mir wenigstens eine Richtung vorgeben. Dieses ziellose und überhaupt nicht wissen wie es weiter geht macht mich wahnsinnig. Noch gut 6 Wochen haben sie Zeit um auf meinen Antrag zu reagieren. Sollten sie das nicht, haben sie ihn angenommen. Daran glaube ich aber nicht, das wäre einfach zu schön um wahr zu sein. Ich glaube eher, dass sie ihn kurz vor Ablauf der Frist ablehnen, damit ich keine Möglichkeit habe, so kurzfristig per Klage mein Recht einzufordern. 6 Wochen sind noch verdammt lange.
Staubsauger
Bei der sonntäglichen Zusammenbauaktion meinte unser Staubsauger, dass er nun genug hat und verabschiedete sich mit einem hübschen Blitz. Der Stecker steckte weiterhin in der Steckdose, nur das Kabel hing irgendwie lose am Staubsauger. Ein neuer musste also her. Elina und ich machten uns also auf den Weg. Der Verkäufer fragte, was ich mir denn so vorgestellt hätte. Ehe ich antworten konnte, kam von Elina ein lautes und bestimmtest "einen roten". Auch ein Kriterium um einen Staubsauger auszusuchen.
Sonntagsbeschäftigung
Unser Haus ist um zwei schwedische Möbelstücke reicher. Die Schlafcouch hat sich wider erwarten sehr schnell und einfach zusammen bauen lassen. Zumindest war das schneller und einfacher als die Gardinen fürs Fenster umzunähen.
Schwieriger wurde es dann doch beim Regal, dass unter die Kellertreppe eingepasst werden sollte. Der Plan war, mal eben zwei Stündchen am Vormittag die paar Teile zusammen zu bauen. Aus den zwei Stunden wurden vier. Das Regal passt perfekt, wir haben nur die winzige Kleinigkeit des Treppenholms nicht in unsere Berechnungen einbezogen. Aber was nicht passt wird eben passend gemacht. Jetzt steht es und wurde schon fleißig mit Schuhen befüllt. Eigentlich dachte ich, ich hätte gar nicht so viele Schuhe aber irgendwie ist das Regal fast voll.
Schwieriger wurde es dann doch beim Regal, dass unter die Kellertreppe eingepasst werden sollte. Der Plan war, mal eben zwei Stündchen am Vormittag die paar Teile zusammen zu bauen. Aus den zwei Stunden wurden vier. Das Regal passt perfekt, wir haben nur die winzige Kleinigkeit des Treppenholms nicht in unsere Berechnungen einbezogen. Aber was nicht passt wird eben passend gemacht. Jetzt steht es und wurde schon fleißig mit Schuhen befüllt. Eigentlich dachte ich, ich hätte gar nicht so viele Schuhe aber irgendwie ist das Regal fast voll.
Samstag, Januar 05, 2008
Die erste große Liebe
Elina hat ihr erste große Liebe gefunden. ;-) Direkt hinter uns wohnt ein kleiner Junge, ein halbes Jahr jünger als Elina. Die beiden gehen zusammen in den Spielkreis - mittlerweile Hand in Hand. Wenn einer der beiden morgends nicht pünktlich an der Ecke steht, wird gebrüllt und gezetert. An Silvester wollte er Elina immer umarmen, aber da war sie nicht so richtig begeister von. Der kleine Junge spielt zu Hause immer, dass er die Elina ist. Die Mama darf ihn dann nur mit Elina ansprechen. Elina muss morgends als erstes schauen, ob er schon wach ist, also ob die Rolläden auch schon hoch gezogen sind. So süß die beiden.
Auszeit
Gestern haben wir uns eine Auszeit gegönnt. Elina war bei den Schwiegereltern und wir waren shoppen und haben es uns richtig gut gehen lassen. Limburg ist wirklich ein hübsches Städtchen. Abends waren wir noch im Kino. Kleinohrhasen, sehr, sehr witzig, fand sogar Wolfram der eigentlich gar nicht auf deutsche Produktionen steht. Richtig gut getan hat es, einen Tag mal sich um nichts aber auch gar nichts kümmern zu müssen und einfach mal nur das zu tun, worauf man gerade Lust hat.
Mittwoch, Januar 02, 2008
Silvester
Elina hat an Silvester tatsächlich bis nachts um 1 Uhr durchgehalten. Mir war ja vorher schon klar, dass ich sie nicht zur normalen Schlafenszeit ins Bett bekomme aber das sie so lange durchhält hat mich doch ein bischen verwundert. Um 0 Uhr ging es zusammen mit Papa raus zum Feuerwerk gucken, sie war ganz begeistert und hielt sogar so eine Wunderkerze in der Hand. Dieses Jahr blieben auch die üblichen Diskussionen, warum ich nicht mit raus zum Feuerwerk-gucken komme, erstaunlicherweise aus. Um 1 Uhr fiel sie dann aber regelrecht ins Bett und war innerhalb von Sekunden eingechlafen. Ich übrigends auch, dank heftiger Halsschmerzen. Ich glaube ich war an Silvestern noch nie so nüchtern und noch nie so früh im Bett.
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