bitte, bitte komm endlich auch bei uns vorbei, damit das Kind endlich wieder normal wird. Bei einem solch schwül-heißen Wetter dreht Elina immer komplett am Rad. Den ganzen Tag nur Genöle und Gemeckere, nichts kann man ihr recht machen, bei alles und jedem muss sofort angefangen werden zu heulen.
Heute im Spielkreis hatte ich 11 weiter Kinder die genauso drauf waren wie Elina. Kinder die normalerweise völlige Engelchen sind, haben angefangen zu hauen, Sachen weg zu nehmen, Sand durch die Gegend zu schmeißen oder sich mitten drin einfach komplett auszuziehen. Unglaublich wie sehr das Wetter auf die Gemüter der Kleinen schlägt.
Also nochmal, bitte, bitte, liebes Gewitter komm bald....
Donnerstag, Mai 29, 2008
Freitag, Mai 23, 2008
verloren im Sand...
Gestern abend habe ich doch tatsächlich vergessen zu schreiben, was mich eigentlich seit zwei Wochen beschäftigt. Am ersten Tag am Strand auf Wangerooge habe ich meinen Ehering verloren. Ich zog ihn aus um mich und Elina mit Sonnenmilch einzucremen. Dann mussten wir aber nochmal den Strandkorb wechseln und Elina bockte, weil sie getragen werden wollte, tja und beim anderen Strandkorb angekommen war er weg der Ring. Wir suchten stundenlang um beide Strandkörbe aber wir fanden ihn nicht. Ich bin sogar abends, als der Strand leer war nochmals hin und habe die Stelle um den Strandkorb quasi umgegraben aber der Ring blieb verschwunden. Auch meine Besuche beim Fundbüro blieben erfolglos. Ich schwankte zwischen Trauer und Wut auf mich selbst.
Sehr schön war auch die Geschichte eines alten Mannes der mich bei der abendlichen Suche beobachtete und dann irgendwann fragte, nach was ich denn eigentlich suchte. Als ich ihm erklärte, es sei mein Ehering den ich suche, erzählte er mir die Geschichte seiner Schwiegermutter, die kurz nach ihrer Hochzeit ihren Ring im Garten verloren hatten. An der Silberhochzeit hätte sein Schwiegervater den Ring dann im Garten gefunden. Wahrscheinlich war es eine Geschichte um mich aufzumuntern aber es war trotzdem irgendwie sehr süß von dem alten Herrn.
Heute war ich in Darmstadt in der Hoffnung, das die Goldschmiede die unsere Ringe angefertigt hat, noch existiert und ich hatte Glück. Sie arbeiten meinen Ring nach. Mal sehen was das ganze jetzt kostet.
Sehr schön war auch die Geschichte eines alten Mannes der mich bei der abendlichen Suche beobachtete und dann irgendwann fragte, nach was ich denn eigentlich suchte. Als ich ihm erklärte, es sei mein Ehering den ich suche, erzählte er mir die Geschichte seiner Schwiegermutter, die kurz nach ihrer Hochzeit ihren Ring im Garten verloren hatten. An der Silberhochzeit hätte sein Schwiegervater den Ring dann im Garten gefunden. Wahrscheinlich war es eine Geschichte um mich aufzumuntern aber es war trotzdem irgendwie sehr süß von dem alten Herrn.
Heute war ich in Darmstadt in der Hoffnung, das die Goldschmiede die unsere Ringe angefertigt hat, noch existiert und ich hatte Glück. Sie arbeiten meinen Ring nach. Mal sehen was das ganze jetzt kostet.
Donnerstag, Mai 22, 2008
Wangerooge 2008
Ja, ich gebe es zu, ich hatte so ein klein wenig Bammel ob es wirklich eine gute Idee gemeinsam mit meinen Eltern, meiner Schwester, meiner Nichte und natürlich uns dreien in Urlaub zu fahren. Alle Zweifel sind zerstreut, es war einer der schönste Urlaube überhaupt. Die zwei Kleinen hatten riesig viel Spaß am Strand, aber auch das Fahrrad fahren und der Leuchtturm waren ein Highlight.
Das Ferienhaus war ein Traum. Ein altes Häuschen, welches saniert wurde und mit vielen Antiquitäten bereichert wurde, die den Charme des Hauses wieder spiegelten. Selten habe ich mich in einem Ferienhaus so wohl gefühlt wie in diesem. So viel Liebe zum Detail und so durchdacht, einfach zum zu Hause fühlen.
Das Wetter an der Nordsee ist ja immer so eine Sache. Bis jetzt sind wir immer im September gefahren und hatten Glück und auch dieses mal hatten wir nur einen einzigen Regentag. Drei Tage haben wir sogar tatsächlich im Bikini am Strand gelegen. Die restlichen 7 Tage waren zwar nicht mehr so warm aber die Sonne hat uns trotzdem nicht im Stich gelassen, was zu Folge hat, das ich tatsächlich für meine Verhältnisse braun bin - also dunkelweiß ;-)
Wir waren ja nun auf allen autofreien Ostfriesichen Inseln und ich muss sagen, dass Wangerooge nicht mein Favorit werden wird. Irgendwie ist es dort, obwohl autofrei, sehr städtisch. Mir fehlten eine gemütliche alte friesiche Teestube und auch Restaurants in denen man nett sitzen und gut aber nicht sündteuer essen kann. Zwei fanden wir, allerdings sehr außerhalb und die Bedienungen war so dermaßen unfreundlich, dass wir kurz davor waren wieder zu gehen. Mit zwei Kleinkindern ist man nicht allzu gern gesehen als Gast, die Erfahrung haben wir zwei, drei mal beim Abendessen machen müssen. Und letztlich auch die Organisation bei der Überfahrt mit der Fähre war fürchterlich. Da werden die Koffer in irgendeinen Container verladen und man kann dann bei der Ankunft am Bahnhof seinen Koffer in ca. 40 Containern suchen gehen - zusammen mit ca. 200 anderen Leuten, die auch auf der Suche nach ihrem Koffer waren. Das Chaos war unbeschreiblich.
Wangerooge wird es also im nächsten Jahr sicher nicht mehr werden aber Juist, Baltrum oder Spiekeroog stehen ganz oben auf meiner Liste. Ich finde es einfach unbeschreiblich schön, wie still es auf den Inseln ist und wie schnell man dort zur Ruhe kommt. Zu Hause angekommen, wird mir immer bewußt, wie laut und hell es hier eigentlich ist, selbst nachts. Wie sehr kann ich da einen Spaziergang am Strand nur bei Mondschein genießen und wie herrlich ist es, eine Stunde lang am Strand in eine Richtung zu spazieren und man sieht einfach kein Ende des Strandes. Ich liebe diese Landschaft, die Dünen, das Meer und vor allem die Weite und die Ruhe. Nächstes Jahr wieder, ganz bestimmt.
Hach, war es schön, so schön, dass ich nach 10 Tagen Urlaube gerne noch länger geblieben wäre. Aber es ging nicht nur mir so, Elina war sehr traurig am letzten Abend und auch bei der Abfahrt.
Das Ferienhaus war ein Traum. Ein altes Häuschen, welches saniert wurde und mit vielen Antiquitäten bereichert wurde, die den Charme des Hauses wieder spiegelten. Selten habe ich mich in einem Ferienhaus so wohl gefühlt wie in diesem. So viel Liebe zum Detail und so durchdacht, einfach zum zu Hause fühlen.
Das Wetter an der Nordsee ist ja immer so eine Sache. Bis jetzt sind wir immer im September gefahren und hatten Glück und auch dieses mal hatten wir nur einen einzigen Regentag. Drei Tage haben wir sogar tatsächlich im Bikini am Strand gelegen. Die restlichen 7 Tage waren zwar nicht mehr so warm aber die Sonne hat uns trotzdem nicht im Stich gelassen, was zu Folge hat, das ich tatsächlich für meine Verhältnisse braun bin - also dunkelweiß ;-)
Wir waren ja nun auf allen autofreien Ostfriesichen Inseln und ich muss sagen, dass Wangerooge nicht mein Favorit werden wird. Irgendwie ist es dort, obwohl autofrei, sehr städtisch. Mir fehlten eine gemütliche alte friesiche Teestube und auch Restaurants in denen man nett sitzen und gut aber nicht sündteuer essen kann. Zwei fanden wir, allerdings sehr außerhalb und die Bedienungen war so dermaßen unfreundlich, dass wir kurz davor waren wieder zu gehen. Mit zwei Kleinkindern ist man nicht allzu gern gesehen als Gast, die Erfahrung haben wir zwei, drei mal beim Abendessen machen müssen. Und letztlich auch die Organisation bei der Überfahrt mit der Fähre war fürchterlich. Da werden die Koffer in irgendeinen Container verladen und man kann dann bei der Ankunft am Bahnhof seinen Koffer in ca. 40 Containern suchen gehen - zusammen mit ca. 200 anderen Leuten, die auch auf der Suche nach ihrem Koffer waren. Das Chaos war unbeschreiblich.
Wangerooge wird es also im nächsten Jahr sicher nicht mehr werden aber Juist, Baltrum oder Spiekeroog stehen ganz oben auf meiner Liste. Ich finde es einfach unbeschreiblich schön, wie still es auf den Inseln ist und wie schnell man dort zur Ruhe kommt. Zu Hause angekommen, wird mir immer bewußt, wie laut und hell es hier eigentlich ist, selbst nachts. Wie sehr kann ich da einen Spaziergang am Strand nur bei Mondschein genießen und wie herrlich ist es, eine Stunde lang am Strand in eine Richtung zu spazieren und man sieht einfach kein Ende des Strandes. Ich liebe diese Landschaft, die Dünen, das Meer und vor allem die Weite und die Ruhe. Nächstes Jahr wieder, ganz bestimmt.
Hach, war es schön, so schön, dass ich nach 10 Tagen Urlaube gerne noch länger geblieben wäre. Aber es ging nicht nur mir so, Elina war sehr traurig am letzten Abend und auch bei der Abfahrt.
Dienstag, Mai 06, 2008
Urlaub
Das schöne vor einem Urlaub ist die Vorfreude, das blödeste wohl die ganze Packerei. Die letzte Maschine Wäsche läuft morgen, damit ich Donnerstag noch alles bügeln kann und Freitag in die Koffer verfrachten kann.
Kann mir mal jemand erklären, warum das Kind ausgerechnet jetzt so wachsen muss, dass bis auf 3 Hosen wirklich alle zu kurz sind? 3 Hosen für 10 Tage, das könnte eng werden ;-)
Noch 3 Tage und dann geht es los. Bis dahin muss noch ein Geburtstag gefeiert werden, eine Klausur geschrieben werden, einmal kurz Baby gucken, arbeiten ganz nebenbei auch noch und natürlich noch die Wäsche und der ganze restliche Haushaltskrams. Hab ich schon erwähnt, dass bügeln zu meinen Hassaufgaben Nr 1 gehört? Wobei, wenn ich es mir recht überlege teilen sich bügeln und Fenster putzen den ersten Platz. Deswegen wird nach dem Urlaub auch ein Fensterputzer engagiert. Da bin ich diese Jahr mal ganz die verwöhnte Hausfrau...
Kann mir mal jemand erklären, warum das Kind ausgerechnet jetzt so wachsen muss, dass bis auf 3 Hosen wirklich alle zu kurz sind? 3 Hosen für 10 Tage, das könnte eng werden ;-)
Noch 3 Tage und dann geht es los. Bis dahin muss noch ein Geburtstag gefeiert werden, eine Klausur geschrieben werden, einmal kurz Baby gucken, arbeiten ganz nebenbei auch noch und natürlich noch die Wäsche und der ganze restliche Haushaltskrams. Hab ich schon erwähnt, dass bügeln zu meinen Hassaufgaben Nr 1 gehört? Wobei, wenn ich es mir recht überlege teilen sich bügeln und Fenster putzen den ersten Platz. Deswegen wird nach dem Urlaub auch ein Fensterputzer engagiert. Da bin ich diese Jahr mal ganz die verwöhnte Hausfrau...
Freitag, Mai 02, 2008
Kreditkarten
Wenn Du abends um 17 Uhr einen Anruf von Deiner Hausbank bekommst und die Dame Dich dann auch noch fragt, ob Du gestern zufällig in den USA gewesen bist, solltest Du hellhörig werden. Auf mein verneinen, folgte die Aussage, dass es sich dann wohl um Kreditkartenbetrug handeln würde. Für über 1000 Euro wurde über meine Kreditkarte in den USA eingekauft. Irgendwie wurden meine Daten geklaut. Ich bin sehr, sehr dankbar, dass diese Dame so schnell geschaltet hat und der Schaden nun abgewendet werden kann.
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