Jetzt hat Elina doch die Überweisung zum Logopäden bekommen. Lange habe ich hin und her überlegt ob ich wirklich mit ihr dort hingehe, weil sie ja schon oft die Sprache hinten angestellt hat und dann nach einem Entwicklungsschub wieder aufgeholt hat. Die Kinderärztin war sich auch nicht wirklich sicher ob es bei ihr wirklich schon Sinn macht aber wollte eben auch nicht zu spät anfangen.
Heute also der erste Termin und für mich keine wirklich neuen Erkenntnisse. Sie kann wenn sie will so wohl gr als kr und ch und sch glasklar sprechen wenn sie will und sie will eben nicht immer. Jetzt 10 Stunden Logopädie und ich bin mir noch unsicherer ob das wirklich Sinn macht. Schaden wird es ihr sicherlich nicht. Wir werden sehen was nach den 10 Stunden ist.
Mittwoch, März 25, 2009
Kinderplanungen
Bei solchen Aussagen wie "wir möchten unbedingt ein Winterkind, damit die Klamotten von dem Geschwisterkind aufgetragen werden können", kommt mir echt die Galle hoch.
Kindergeburtstag
Kindergeburstag mit 12 Kindern zu feiern grenzt an Wahnsinn. Aber wenn sich die Nachbarkinder immer gegenseitig einladen, dann sind alleine das schon 6 Kinder und dann sollen natürlich auch noch die Freundinnen aus dem Ballett und dem Kindergarten kommen.
Es lief erstaunlich gut, auch wenn die Schitzeljagd im Regen stattfand und es zeitweise wirklich schwierig war alle zusammen zu halten. Stopp-Tanzen und Topfschlagen haben den Kindern riesen Spaß gemacht und das gemeinsame Pizzabacken war auch ein voller Erfolg. Die Zeit bis die Pizza fertig war habe ich mit meinem gesamten Kinderliedrepertoire gefüllt, dass dank der Arbeit im Spielkreis doch ganz beträchtlich ist mittlerweile.
Elinas Zimmer ist seit ihrem Geburstag mit von einer riesigen Herde Pferde und allem was so dazu gehört bevölkert. Jedes Teil wurde schon ausgiebig bespielt. In diesem Jahr hat sie sich wirklich über jedes Geschenk gefreut und konnte gar nicht genug Geschenke auspacken.
Schön war es aber auch sehr, sehr anstrengend. Wenn Wolfram und meine Schwester mit samt ihrem Freund nicht geholfen hätten, hätte ich es sicher nicht alles geschafft. Nächstes Jahr muss auf jeden Fall eine andere Regelung für die Nachbarschaftsgeburtstage gefunden werden. Ich denke, dass 8 Kinder wirklich mehr als genug sind für einen Kindergeburtstag.
Es lief erstaunlich gut, auch wenn die Schitzeljagd im Regen stattfand und es zeitweise wirklich schwierig war alle zusammen zu halten. Stopp-Tanzen und Topfschlagen haben den Kindern riesen Spaß gemacht und das gemeinsame Pizzabacken war auch ein voller Erfolg. Die Zeit bis die Pizza fertig war habe ich mit meinem gesamten Kinderliedrepertoire gefüllt, dass dank der Arbeit im Spielkreis doch ganz beträchtlich ist mittlerweile.
Elinas Zimmer ist seit ihrem Geburstag mit von einer riesigen Herde Pferde und allem was so dazu gehört bevölkert. Jedes Teil wurde schon ausgiebig bespielt. In diesem Jahr hat sie sich wirklich über jedes Geschenk gefreut und konnte gar nicht genug Geschenke auspacken.
Schön war es aber auch sehr, sehr anstrengend. Wenn Wolfram und meine Schwester mit samt ihrem Freund nicht geholfen hätten, hätte ich es sicher nicht alles geschafft. Nächstes Jahr muss auf jeden Fall eine andere Regelung für die Nachbarschaftsgeburtstage gefunden werden. Ich denke, dass 8 Kinder wirklich mehr als genug sind für einen Kindergeburtstag.
Montag, März 23, 2009
Montag, März 16, 2009
Updates sind was wunderbares
Wenn man nach einem Softwareupdate die Honorarliste öffnet, die als einziges Dokument noch nicht in gedruckter Form existiert und das be.... Ding einfach leer ist, dann habe ich mich kurzzeitig die Arbeit von unzähligen Stunden nochmal machen sehen und eine mittelschwere Krise vorm Laptop bekommen. Zum Glück war Wolfram so schlau und hat die alten Dateien vorher seperat noch einmal gespeichert. Die halbe Stunde bis ich das rausgefunden habe, war garniert von 1000 Flüchen und hektischem rumklicken. Sowas braucht kein Mensch, echt nicht.
Freitag, März 13, 2009
Der erste Patient
Heute morgen war es soweit - der erste Patient kam zu mir in die Praxis. Ein merkwürdiges Gefühl war das. Ich war anfangs sehr befangen aber mit der Zeit wurde es besser. Es war unglaublich spannend. Jetzt steht das nächste erste mal an, nämlich die Rechnung schreiben. Ich tauche dann ab in die Untiefen der Gebührenordnung.
Donnerstag, März 12, 2009
Experiment
Ich habe ein kleines Entspannungstraining für Kinder im Kindergartenalter ausgearbeitet und war mir nicht so richtig schlüssig, ob das Konzept so aufgeht. Heute im Spielkreis dachte ich dann, als alle Kinder ganz zappelig waren, weil wir mal wieder nicht raus konnten dank dem tollen Wetter, dass ich es doch einfach mal ausprobieren könnte. Die Kinder sind zwar erst zwei Jahre alt aber es hat so super funktioniert, dass ich ganz erstaunt war. Alle Kinder haben wirklich mitgemacht und hatten auch einen riesen Spaß. Als wir fertig waren haben einige einfach vorm Kassettenrecorder gesessen und eine Kassette gehört und der Rest sass auf dem Boden und "las" ein Buch. Faszinierend - das hätte ich wirklich nicht erwartet.
Befindlichkeiten
Am Donnerstag färbte meine Schwester mir die Haare mit dem netten Kommentar, dass es mittlerweile soviele graue Haare wären, dass färben wohl effektiver als strähnen wäre. Am Samstag in einer Bar gesessen und festgestellt, dass wir eindeutig die ältesten dort waren. Irgendwie merkwürdig zu sehen, wie die jungen Hühner bei 3 Grad mit Sandalen und oder Jeansjacken durch die Gegend laufen, weil es wohl gerade in ist. Kurz gegrübelt ob ich früher wohl auch so war und musste mir leicht beschämt eingestehen, dass dies wohl so war.
Irgendwann zogen wir weiter ins Pub, wo der Altersdurchschnitt deutlich höher war und die Live-Musik auch wesentlich netter. Dort hatten wir einen sehr netten Abend und ich die Erkenntnis, dass ich mich ohne dieses ganze schikimiki viel wohler fühle. Wäre ich da mal vor 10 Jahren drauf gekommen....
Irgendwann zogen wir weiter ins Pub, wo der Altersdurchschnitt deutlich höher war und die Live-Musik auch wesentlich netter. Dort hatten wir einen sehr netten Abend und ich die Erkenntnis, dass ich mich ohne dieses ganze schikimiki viel wohler fühle. Wäre ich da mal vor 10 Jahren drauf gekommen....
Donnerstag, März 05, 2009
Zeitdiebe
Der Tag hat im Moment zu wenig Stunden, die Woche eindeutig zu wenig Tage.
Die Praxis hatte am Montag ganz offiziell ihren ersten Tag. So richtig los geht es aber erst nach der Eröffnungsfeier am 4.4. Ich war wirklich gerührt, über die vielen guten Wünsche die mich am Montag schon erreicht haben. Das macht Mut und gibt mir auch den Halt den ich gerade wohl irgendwie brauche. Ein bischen Bilanz mag ich ziehen über die letzten Monate. Trotz des ganzen Stress, den schlaflosen Nächten, den ständigen Fragen ob ich das alles wirklich schaffe, weiß ich immer noch, dass es genau der richtige Weg ist. Kein einfacher Weg, sicher auch nichts was von jetzt auf gleich funktionieren wird aber für mich der richtige Weg. Ich kann dieses Gefühl noch nicht mal richtig beschreiben, es ist so eine Art ankommen. Ich habe viele Gespräche geführt die letzten Wochen. Hundert mal die Frage beantwortet ob ich denn keine Angst hätte, vor diesem großen Schritt und hundert mal gesagt, dass ich sicher Angst davor habe, dass die Patienten ausbleiben aber keine Angst vor der eigentlichen Aufgabe habe.
Trotzdem hat zerrt das alles natürlich sehr an den Nerven, gerade jetzt wo alles noch so neu und ungewiss ist. Gerade dann, wenn es Unstimmigkeiten mit der Kollegin gibt, mit der ich die Räumlichkeiten teile. Ich merke wie ungeduldig ich teilweise mit Elina bin und das tut mir weh, weil ich nie wollte, dass sie bei all dem zurück stecken muss. Vielleicht liegt meine und ihre Messlatte aber einfach auch sehr hoch, weil ich nun mal fast 4 Jahre rund um die Uhr für sie da war und sie jetzt eben nicht mehr die 100%ige Aufmerksamkeit bekommen kann.
Die Praxis hatte am Montag ganz offiziell ihren ersten Tag. So richtig los geht es aber erst nach der Eröffnungsfeier am 4.4. Ich war wirklich gerührt, über die vielen guten Wünsche die mich am Montag schon erreicht haben. Das macht Mut und gibt mir auch den Halt den ich gerade wohl irgendwie brauche. Ein bischen Bilanz mag ich ziehen über die letzten Monate. Trotz des ganzen Stress, den schlaflosen Nächten, den ständigen Fragen ob ich das alles wirklich schaffe, weiß ich immer noch, dass es genau der richtige Weg ist. Kein einfacher Weg, sicher auch nichts was von jetzt auf gleich funktionieren wird aber für mich der richtige Weg. Ich kann dieses Gefühl noch nicht mal richtig beschreiben, es ist so eine Art ankommen. Ich habe viele Gespräche geführt die letzten Wochen. Hundert mal die Frage beantwortet ob ich denn keine Angst hätte, vor diesem großen Schritt und hundert mal gesagt, dass ich sicher Angst davor habe, dass die Patienten ausbleiben aber keine Angst vor der eigentlichen Aufgabe habe.
Trotzdem hat zerrt das alles natürlich sehr an den Nerven, gerade jetzt wo alles noch so neu und ungewiss ist. Gerade dann, wenn es Unstimmigkeiten mit der Kollegin gibt, mit der ich die Räumlichkeiten teile. Ich merke wie ungeduldig ich teilweise mit Elina bin und das tut mir weh, weil ich nie wollte, dass sie bei all dem zurück stecken muss. Vielleicht liegt meine und ihre Messlatte aber einfach auch sehr hoch, weil ich nun mal fast 4 Jahre rund um die Uhr für sie da war und sie jetzt eben nicht mehr die 100%ige Aufmerksamkeit bekommen kann.
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