Montag, Oktober 26, 2009

Autoreifen die zweite

Ich hatte ja schon von dem Dilemma geschrieben überhaupt an Winterreifen zu kommen, dass es auch ein Dilemma werden würde, diese auf mein Auto zu bekommen hätte ich aber nicht erwartet.

Statt der versprochenen Lieferzeit von einem Tag, hatten die Reifen eine Lieferzeit von 5 Tagen. Meine alten Reifen sollte ich vorher vorbei fahren, damit die neuen Reifen schon auf die alten Felgen gezogen werden können, bevor der eigentliche Reifenwechsel stattfindet, damit es einfach schneller geht. Als ich mit meinen alten Reifen dort ankam, wollte davon erst mal niemand etwas wissen und Plazt hätten sie ja auch nicht die Reifen da jetzt zu lagern. Viel hin und her und die Reifen blieben dann doch da, das war am Mittwoch. Ich vereinbarte einen Termin zum Reifenwechsel für heute morgen um 8.45 Uhr.

Heute morgen fuhr ich also frohen Mutes zur Werkstatt, um an der Info zu hören, dass mein Termin erst um 12 Uhr wäre und die Reifen auch noch nicht auf die alten Felgen gezogen wären. Ganz ehrlich, bei einem Au.di-Händler, der einen gesalzenen Aufpreis für die Reifen verlangt, erwarte ich eine etwas andere Abwicklung als diese. Ich brauche eigentlich wirklich lange, bevor mir der Kragen platzt aber heute morgen war es soweit. Der arme Mann konnte ja nix dafür aber er bekam meinen ganzen Unmut über diese bes.... Organistion ab. Helfen konnte er auch nicht wirklich. Ich bekam zumindest einen Ersatzwagen und darf mein Auto um 14 Uhr abholen. Ich bin wirklich schwer gespannt, ob sie es bis dahin geregelt bekommen haben die Reifen zu montieren.

Symposium

Am Samstag fuhr ich für ein Symposium nach Nürnberg. Dabei ist mir aufgefallen, dass die letzte Geschäftsreise schon verdammt lange her ist. Das Symposium war mittelprächtig und so richtig hat sich der Weg nicht gelohnt. Was aber sicher auch an der nicht sonderlich guten Organisation vor Ort lag. Ein Workshop mit knapp 70 Teilnehmern, in einem viel zu kleinen Raum, kann einfach nicht funktionieren.

Dienstag, Oktober 20, 2009

Qualifizierungen

Heute morgen hatte ich mal wieder ein Vorstellungsgespräch um meine Kurse zum Thema Progressive Muskelentspannung anbieten zu können. Eigentlich waren wir uns einig und eigentlich hätte alles so einfach sein können - wäre da nicht das Thema Krankenkassen-Qualifikation für Präventivkurse.

Ich habe eine abgeschlossene Kursleiter Ausbildung und darf demnach auch Kurse leiten. Leider darf ich sie nicht über die Kasse abrechnen, weil mir die berufliche Qualifikation fehlt. So manch einer wird sich da schon wundern. Als berufliche Qualifikationen gelten Psychologen, Pädagogen, Sozialpädagogen/Sozialarbeiter, Sozialwissenschaftler und Gesundheitswissenschaftler, seit neuestem wohl auch Zahnarzthelferinnen. Dabei ist es eigentlich völlig egal, ob sie in ihrer vorherigen Laufbahn irgend etwas mit dem eigentlichen Thema zu tun gehabt haben, Hauptsache der Abschluss stimmt. Das ich sowohl eine Psychologische als auch eine Pädagogische Vorbildung habe zählt rein gar nichts, da ich dummerweise weder in dem einen noch in dem anderen einen für die Kassen qualifizierten Abschluss nachweisen kann - der HPP zählt nämlich leider rein gar nichts.

Das ist alles nichts Neues für mich aber gerade heute hat es mich einfach wahnsinnig geärgert. Diese ganz dämlich Bürokratie macht mir das Leben so verdammt schwer. In diesem Land zählt nicht das was du kannst, sondern einzig und allein dein Diplom. Mich macht das einfach traurig.

Eigentlich ist es mir echt total egal ob Elina mal studiert oder den Weg geht den ich gegangen bin aber in der heutigen Zeit darf es mir eigentlich nicht mehr egal sein. Das heißt im Klartext ich muss mein Kind im Zweifel dazu bringen zu studieren obwohl sie das vielleicht gar nicht will und ich es auch eigentlich nie als den einzigen Bildungsweg gesehen habe. Traurig das alles.

Winterreifen

Gestern morgen orderte ich bei unserer Autowerkstatt neue Winterreifen. Da ich nicht wie sonst, frühestens im November an Winter denke dachte ich, ich wäre früh genug. Irgendwann am Nachmittag sah ich einen Bericht darüber, dass die Winterreifen als Folge der Abwrackprämie knapp werden. Da fiel mir dann auch auf, dass die Werkstatt mich noch gar nicht zurück gerufen hatte. Als ich gestern zu Wolfram sagte, dass wir jetzt bestimmt schon viel zu spät sind und ich keine Reifen mehr bekomme, lachte er mich noch aus. Heute morgen rief die Werkstatt dann an und er erklärte mir, dass er nur noch ein Fabrikat bekommen würde und das habe beim Test eher schlecht abgeschnitten. Super. Nach gefühlten 100 Telefonaten konnte ich jetzt direkt beim Audihändler Reifen bestellen. Das die jetzt fast das doppelte kosten muss ich wahrscheinlich nicht erwähnen, oder?

Montag, Oktober 19, 2009

Verhaltensanalyse

Wenn jemand nachdem er nach gut einem halben Jahr endlich mal wieder hier ist um Elina zu sehen, dann meint alle müssten sich freuen, dass er mitgekommen ist. Wenn er am Tisch sitzt und sich von vorne bis hinten bedienen lässt. Wenn er erwartet, dass wenn er redet alle still sein und ihm zuhören müssen. Dann ja dann, fange ich so langsam an gewisse Dinge mit anderen Augen zu sehen und verstehe wo bestimmte Anwandlungen seines Nachfolgers herkommen.

Dieses Verhalten finde ich so dermaßen befremdlich. Ich kann das einfach null nachvollziehen. Alle sind stets bemüht es ihm recht zu machen. Und warum? Weil er der Mann im Haus ist, weil er den Großteil des Geldes verdient hat.

Eigentlich...

Eigentlich wollte ich die letzten Tage ganz viel schreiben, es hätte jede Menge zu schreiben gegeben aber Elina war krank und zwar so richtig. Was mit Pseudokrupp anfing wurde zur Lungenentzündung. Wobei ich heute immer noch nicht so ganz überzeugt davon bin, dass es tatsächlich eine war, weil nämlich kein Röntgenbild gemacht wurde. Fast zwei Wochen war sie zu Hause. Eine Woche davon lag sie eigentlich ausschließlich auf der Couch und in der zweiten Woche fing sie wieder an spielen. Ganz ehrlich, ich hatte in den ersten Nächten richtig Angst um sie, so habe ich sie noch nie gesehen. Jetzt ist bis auf ein klitzekleines bischen Husten wieder alles in Ordnung, am Donnerstag dann noch mal zur Nachkontrolle zum Arzt.

Die Kinderärztin ist auch so ein Thema für sich. Erst will sie uns kein Inhalationsgerät aufschreiben, dann doch aber nur zum Leihen. Mich nervt das so an. Bei jedem Pseudokrupp-Anfall die gleichen Diskussionen. Wären wir privat versichert, hätten wir sicher schon so ein verdammtes Ding hier stehen. Das erste 3-Tages-Antibiotika schlug nicht so richtig an. Auf mein Nachfragen ob ich abwarten soll oder ob ein anderes Antibiotika notwendig wäre, wurde ohne das Kind nochmals abzuhören einfach anhand der Körpertemperatur ein zweites Antibiotika aufgeschrieben. Ja, es war verdammt voll in der Praxis und ja wir hatten keinen Termin aber ich habe mir auch verdammt noch mal nicht ausgesucht, dass mein Kind genau jetzt so krank geworden ist. Ich halte eigentlich große Stücke auf die Ärztin aber diese Art und Weise war wirklich völlig daneben.