Freitag, November 20, 2009

Seelentröster

Manchmal tut es gut sich mit jemanden zu unterhalten, der gerade in einer ähnlichen Situation ist. So wie damals als Elina noch ein Baby war und es so gut tat von anderen Mamas zu hören, dass es ihnen ähnlich geht. Das Mütter-Mantra kann man auch ganz gut als Praxis-Mantra einsetzen: alles wird gut - hoffentlich, irgendwann.

Urlaubsplanung

Heute wagte ich mich in ein Reisebüro und bat um Beratung. Eigentlich waren meine Wünsche jetzt nicht so super ausgefallen aber die Dame war sichtlich überfordert mit mir. Andalusien, Toskana oder Südfrankreich im Mai, ein kleines kinderfreundliches Hotel unter 100 Zimmern oder Ferienwohnung/-haus mit Flug und Mietwagen. Als Antwort bekam ich, dass kinderfreundliche Hotels immer Clubs sind und die weit mehr als 100 Zimmer hätten und im Mai sowieso kein Badeurlaub möglich wäre. Von Badeurlaub war auch nie die Rede, naja. Sie drückte mir einen Stapel Prospekte in die Hand. Zu Hause blätterte ich diese durch und sah ausschliesslich grosse Clubhotels mit Kinderbetreuung. Das kinderfreundlich nicht gleich Kinderbetreuung ist scheint der Dame wohl nicht so ganz klar gewesen zu sein. Wie auch immer, jetzt werde ich wohl man google bemühen und schauen ob sich nicht doch etwas finden lässt. So ganz kann ich mir nämlich nicht vorstellen, dass es das nicht geben soll.

Donnerstag, November 19, 2009

Rüsselpest...

Wir haben im Kindergarten Fälle der Schwein.egrippe. Und nein, der Kindergarten wird nicht dicht gemacht, weil sich die Gesundheitsämter hier streiten ob ab 5 Fällen oder gar nicht.

Heute ist Spielzeugtag im Kindergarten, d.h. jedes Kind darf ein Spielzeug von zu Hause mitbringen. Ein Junge hatte ein pinkes Plüschschwein dabei. Ich rätsele noch ob es der Galgenhumor der Mutter war oder purer Zufall. Gelacht habe ich heute morgen auf alle Fälle, ob der Situationskomik.

Gestern telfonierte ich mit dem Kinderarzt und bat darum die Antikörper in Elinas Blut bestimmen zu lassen, damit ich weiß ob die "vielleicht Mandelentzündung" von letzter Woche nicht vielleicht doch die Schwein.egrippe war. Die Symptome hätten nämlich so ziemlich exakt gepasst. Wird natürlich nicht gemacht ist zu teuer und bringt seiner Meinung ja auch nix. Mir würde es sehr viel bringen, ich müsste dann nämlich nicht weiter darüber nachdenken ob ich sie jetzt impfen lasse, ob ich sie aus dem Kindergarten zu Hause lasse, etc. pp. Das Impfthema hat sich sowieso erledigt, weil die Praxis viel zu wenig Impfstoff für viel zu viele Risikopatienten hat - als Allergologe wahrscheinlich auch kein Wunder.

Donnerstag, November 12, 2009

schon wieder krank

Nachdem Elina ja erst vor gut 4 Wochen eine Lungenentzündung hatte, fing sie am Samstag schon wieder an zu fiebern. Ich war auf Seminar und die 2 stündige Heimfahrt war geprägt von der Sorge um sie. Als das Fieber auch am Sonntag so gar nicht runter gehen wollten, machten wir uns auf zum Notdienst. Dieser war völlig überlaufen und der Arzt entsprechend genervt, weil x Leute mit einem kleinen Schnupfen einen Schweine.grippen-Abstrich haben wollten, den es sowieso nicht gab, aber dazu später mehr. Er diagnostizierte eine Angina und wir zogen mit einem Rezept für Antibiotika von dannen. Meine Frage ob ein Abstrich nötig wäre, wurde abgewunken, wenn sowieso nur der Hausarzt. Also rief ich am nächsten Tag beim Hausarzt an und bekam auch die Aussage, dass kein Abstrich von nöten wäre, wenn müsste ich den sowieso selbst zahlen und er würde über 100 Euro kosten. Meine Frage ob man denn im nachhinhein die Antikörper im Blut bestimmen könnte, wurde zwar bejaht aber gemacht wird es nicht. Wenn sie bereits Antikörper im Blut hätte, würde ich mir über das Thema impfen nämlich keine Gedanken mehr machen. Wobei unsere Kinderärztin wohl sowieso nur die normale Grippe impft. Ich finde das alles wirklich sehr schwierig. Auf der einen Seite diese riesen Panikmache aber auf der anderen Seite soll ich den Abstrich selbst bezahlen, wenn ich wissen will ob es so ist oder nicht. Wie passt das bitteschön zusammen?

Therapiemethoden

Am Wochenende war ich auf einem Seminar um ein neues Therapieverfahren zu lernen. Das was ich gelesen hatte machte mich neugierig und vor Ort war es tatsächlich so, als wenn ich die Methode gefunden hätte die zu mir passt. Das ist in dem Dschungel von Verfahren die es zur Auswahl gibt ganz und gar nicht so einfach. Es folgen also weitere 5 Seminarwochenenden, um diese spannende Methode zu erlernen - eine Mischung aus klassicher Gesprächstherapie und Klopfakkupunktur.

Montag, November 02, 2009

Vom Selbständig sein

Das Selbständig selbst und ständig bedeutet, war mir von Anfang an mehr als klar. Das es in der heutigen Zeit alles andere als einfach werden würde, war mir auch klar. Es ist nicht so das irgendwie blauäugig an die Sache ran gegangen wäre.

Trotzdem werden einem manche Dinge eben doch erst bewußt, wenn man mittendrin steckt. So auch die Tatsache das man Vertriebler, Marketingler, Werber, Mediengestalter, Autor, Buchhalter und noch viele Dinge mehr in sich vereinen muss. An manchen Tagen bin ich die meiste Zeit von all dem ein bischen und arbeite nicht mal ein klitzekleines bischen im eigentlichen Job.